Erste Wahl aus zweiter Hand

Kleidsam

Julia Roberts tut es, Sienna Miller und Kate Moss tun es auch: Die prominenten Damen bekennen sich zum Tragen von Alttextilien. Nur dass das bei den Trendsetterinnen keineswegs den Geruch des Muffigen hat, sondern als individuell und stylish gilt. Durch Stars hat Second-Hand eine neue Dynamik bekommen.

 

Noch nie war Second Hand so aktuell wie heute.

 

Zwischen 600.000 und 700.000 Tonnen Textilien sortieren die Deutschen jährlich aus. Eine Menge, die etwa 40.000 voll bepackten Lkw entspricht.

 

Exzessiver Klamottenkonsum frisst Ressourcen. Wer sich über das T-Shirt zum Spottpreis freut, vergisst, dass an dem vermeintlichen Schnäppchen hohe ökologische und soziale Kosten kleben.

 

Allein bei der Herstellung schlägt ein Damen-T-Shirt mit sieben bis neun Kilogramm CO2 zu Buche. Zwar gibt es immer mehr ökologisch und sozial korrekte Mode. Aber es können gar nicht genug Öko-Kleidungsstücke produziert werden, um unseren gigantischen Modehunger zu befriedigen.

 

Im Prinzip gilt: Je länger ein Kleidungsstück getragen wird und je robuster und  pflegeleichter es ist, desto besser – auch für das Klima.

 

Quelle: Öko Test 2011


Wie ich lernte nachhaltig zu shoppen